Moni – eine kleine Zeitzeugin aus der Urzeit – stellt sich vor
Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb bekommt eine Botschafterin: Moni, ein fossiler Ammonit, wird künftig das Gesicht unserer neuen Rubrik „Frag Moni“ auf unserer Webseite. Mit ihr möchten wir besonders Kinder und Familien für die Erdgeschichte unserer Region begeistern – verständlich, dialogorientiert und mit einem Augenzwinkern.
Moni ist eine Namensbildung aus dem Wortstamm „AmMONIt“, was Moni auch ist: ein fossiler Kopffüßer aus der Zeit, als die Schwäbische Alb noch von einem tropischen Meer bedeckt war. Als Kunstfigur greift Moni diese geologische Geschichte auf. Sie steht symbolisch für die vielen Fossilien im Gestein der Alb und für die enormen Zeiträume, in denen sich unsere Landschaft entwickelt hat. Moni hilft dabei, komplexe Inhalte anschaulich und altersgerecht zu vermitteln.
„Frag Moni“ – eine neue Rubrik auf der Webseite
Unter dem Titel "Frag Moni" erhält die Figur nun einen festen Platz auf unserer Internetseite. Kinder – und selbstverständlich auch Erwachsene – können dort Fragen rund um Fossilien, Höhlen, Karst, Wasser oder die Entstehung der Schwäbischen Alb stellen. Die Fragen erhalten wir per E-Mail.
Die Beiträge werden in einer übersichtlichen FAQ-Struktur in leicht verständlicher Sprache veröffentlicht. Fragen wie „Warum gibt es hier so viele Höhlen?“ oder „Wo ist das Meer geblieben, das hier einmal war?“ werden redaktionell überarbeitet, beantwortet und im Anschluss veröffentlicht.
Mit QR-Code direkt zur Frage
Moni wird in den nächsten Wochen nicht nur digital präsent sein, sondern auch draußen in der Landschaft: Inzwischen sind viele Aufkleber mit einem QR-Code an ausgewählten Geopoints, Hinweistafeln und Infostellen angebracht worden. Wer den Code scannt, gelangt direkt zur Rubrik „Frag Moni“ und kann eine Frage einreichen. So verbindet das Projekt das Naturerlebnis vor Ort mit einem digitalen Dialogangebot auf der Webseite.
Wissen lebendig vermitteln
Mit Moni erweitert der UNESCO Geopark Schwäbische Alb sein Bildungsangebot um ein niedrigschwelliges, dialogorientiertes Format. Die Figur soll Neugier wecken, Fragen fördern und Lust darauf machen, die Erdgeschichte der Region selbst zu entdecken. Denn hinter jedem Fossil steckt eine Geschichte – und Moni hilft dabei, sie zu erzählen.
Ammoniten zählen zu den häufigsten Fossilien unserer Region und sind zugleich eindrucksvolle Zeugen einer längst vergangenen Welt. Vor Millionen von Jahren lebten sie im tropischen Meer, das sich dort befand, wo sich heute unsere Landschaft befindet. Ihre versteinerten Überreste finden sich bis heute im Gestein der Region. Moni greift diese geologische Geschichte auf und macht sie zur erzählerischen Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Hier geht's zu Moni, wo sie Fragen gerne entgegennimmt.