Gemeinsam unterwegs im Geopark-Netzwerk: Besuch aus Österreich auf der Schwäbischen Alb
Drei Tage intensiver Austausch, eindrucksvolle Einblicke und gelebte Partnerschaft im europäischen Geopark-Netzwerk: Eine Delegation aus der Steiermark erkundete die Schwäbische Alb und brachte neue Perspektiven zu Bildung, Tourismus und ländlicher Entwicklung mit.
Im Rahmen des Interreg-Projekts Danube GeoTour Plus war vom 20. bis 22. April eine Delegation aus dem UNESCO Global Geopark Steirische Eisenwurzen und dem Nationalpark Gesäuse zu Gast im UNESCO Geopark Schwäbische Alb. Gemeinsam erkundeten wir ausgewählte Highlights der Region und kamen intensiv ins Gespräch – über Bildungsarbeit, nachhaltigen Tourismus und das Leben im ländlichen Raum.
Ein besonderes Erlebnis war die Führung mit Verkostung bei der Berg Brauerei, Ehingen. Dort wurde nicht nur die lange Brautradition der Region lebendig, sondern auch ein Blick in die Zukunft geworfen: In Kürze wird hier eine Infostelle des UNESCO Geopark Schwäbische Alb eingerichtet – ein weiterer Ort, an dem geologische Besonderheiten und regionale Identität anschaulich vermittelt werden.
In Blaubeuren beeindruckten der sagenumwobene Blautopf und das Urgeschichtliches Museum. Den Abschluss bildete ein Besuch auf dem Biobauernhof Bleiche bei Dettingen, der von der BruderhausDiakonie betrieben wird.
Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen und der Nationalpark Gesäuse sind benachbarte Regionen, die eng im Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung zusammenarbeiten.
Der Austausch mit unseren österreichischen Partnern hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit im internationalen Geopark-Netzwerk ist.
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