Gemeinsam für den Geopark: Infostellen bringen neue Ideen auf den Weg
Auf Burg Katzenstein in Dischingen, wo in diesem Jahr das Geoparkfest stattfinden wird, wurde am 17. April 2026 nicht nur informiert, sondern vor allem diskutiert, weitergedacht und vernetzt: Die Infostellen des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu teilen und neue Impulse für die gemeinsame Arbeit zu setzen.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie der Geopark noch sichtbarer und erlebbarer werden kann. Die Geschäftsstelle stellte dazu spannende Entwicklungen vor: Das Netzwerk der Geopark-Schulen wächst weiter, und mit einer neuen App im Rahmen des EU-Projekts INTERREG Danube GeoTour Plus sollen künftig vor allem Familien auf innovative Weise angesprochen werden – etwa durch Einblicke in die Zeit des Jurameers per Augmented Reality.
Frische Ideen, digitale Projekte und viel Engagement vor Ort
Auch bei der Öffentlichkeitsarbeit tut sich einiges: Neue Publikationen, geplante Plakatkampagnen und zusätzliche Inhalte auf der Website sollen dazu beitragen, den Geopark stärker ins Bewusstsein zu rücken. Gleichzeitig bleibt der Ausbau der Infostellen ein wichtiges Ziel – langfristig soll jeder Landkreis im Geopark vertreten sein.
Besonders lebendig wurde das Treffen beim Austausch aus den Infostellen selbst: Hier zeigte sich, mit wie viel Engagement vor Ort gearbeitet wird – trotz Herausforderungen wie Personalmangel oder baulichen Einschränkungen. Viele berichteten von neuen Angeboten, steigenden Besucherzahlen und kreativen Lösungen.
Mit Blick nach vorne standen zudem gemeinsame Veranstaltungen wie das Geoparkfest am 19. Juli auf Burg Katzenstein und die EGN-Wochen im Fokus. Klar wurde dabei: Der persönliche Austausch und das starke Netzwerk sind eine der größten Stärken des Geoparks – und die beste Grundlage für alles, was noch kommt.
Weitere Informationen zur Burg Katzenstein
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