Europäische UNESCO-Geoparks treffen sich im Geopark Karawanken/Karavanke
Vom 24. bis 26. März trafen sich die europäischen UNESCO Global Geoparks zum jährlichen Netzwerktreffen im grenzüberschreitenden Geopark Karawanken/Karavanke an der Grenze zwischen Österreich und Slowenien. Über 200 Teilnehmende aus ganz Europa nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Projektarbeit und zur weiteren Vernetzung innerhalb des europäischen Geopark-Netzwerks.
Beim jährlichen Treffen arbeiteten die Mitglieder des internationalen Netzwerks in verschiedenen Arbeitsgruppen zu Themen wie Bildung und Geogefahren und entwickelten gemeinsame Projekte weiter. Auf dem Programm standen außerdem die Neuwahlen der Koordinatoren sowie des Beirats des European Geoparks Network (EGN). Auf großes Interesse stieß das erfolgreiche INTERREG-Projekt der Donauregion, an dem auch der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb beteiligt ist.
Trotz Wintereinbruch und stürmischem Wetter nutzten die Teilnehmenden die angebotenen Exkursionen, um den gastgebenden Geopark kennenzulernen und wertvolle Anregungen für ihre eigene Arbeit mitzunehmen.
Der Karawanken UNESCO Global Geopark ist eine grenzüberschreitende Natur- und Kulturerlebnisregion mit einer Fläche von 1.067 km² zwischen Österreich (Kärnten) und Slowenien, die seit 2013 für ihr geologisches Erbe und ihre nachhaltige Entwicklung als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet ist. Fünf slowenische und neun österreichische Gemeinden kooperieren in diesem Gebiet, das als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) organisiert ist.
Ein herzlicher Dank gilt dem Team des UNESCO Geoparks Karawanken/Karavanke für die perfekte Organisation des Treffens.