Geopark und ISTE setzen ihre Partnerschaft fort

28.10.2026

Geopark und ISTE setzen ihre Partnerschaft fort

Bei einem Treffen bei Schwenk Zement in Allmendingen standen der Austausch über aktuelle Projekte und neue Ansätze für die Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Partner verständigten sich zudem auf eine Verlängerung ihres Partnerschaftsvertrags.


Wie können Geopark und Rohstoffwirtschaft gemeinsam Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung setzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Treffens der Arbeitsgruppe Geopark-Allianz am 28. Oktober 2026 bei der Schwenk Zement GmbH & Co. KG in Allmendingen. Vertreter des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb und Mitglieder des Industrieverbands Steine und Erden Baden-Württemberg e. V. (ISTE) nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Aktivitäten auszutauschen und mögliche gemeinsame Vorhaben zu diskutieren.

Der ISTE ist ein wichtiger Partner des Geoparks und unterstützt dessen Arbeit. Ein Partnerschaftsvertrag bildet die Grundlage der Zusammenarbeit. Im Rahmen des Treffens wurde einer Verlängerung einstimmig zugestimmt. Damit wird die bestehende Kooperation fortgeführt und bietet weiterhin eine Grundlage für gemeinsame Projekte und den fachlichen Austausch.

Einblicke in Projekte und Perspektiven

Zu Beginn stellte Iris Bohnacker, Geschäftsführerin des Geoparks, die Organisation und aktuellen Arbeitsschwerpunkte vor. Dabei gab sie auch einen Überblick über die langfristigen Projekte und das Netzwerk des Geoparks mit derzeit 25 Infostellen, 13 Geopark-Schulen und 42 Geopoints.

Anschließend standen die Aktivitäten und Projekte des Jahres 2026 im Fokus, drunter das nahezu fertiggestellte Geotopkataster, in dem rund 450 Geotope erfasst sind.

Ein wichtiger Teil des Austauschs waren die Perspektiven für gemeinsame Bildungs- und Vermittlungsprojekte. Geplant ist unter anderem ein Lehrmodul für Schulen.

Auch die Weiterentwicklung des ISTE-Geokoffers mit digitalen Inhalten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Geopark. Darüber hinaus wurden Ideen zur Wiederbelebung der Aktion „Albschtoi“ im Rahmen der Landesgartenschau 2027 in Bad Urach diskutiert.

Zusammenarbeit mit Leben füllen

Neben den Projektvorstellungen bot das Treffen Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven aus Geopark und Rohstoffwirtschaft zusammenzubringen und weitere Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit auszuloten. Der offene Dialog und die persönlichen Begegnungen sind wichtige Voraussetzungen, um die Partnerschaft mit konkreten Vorhaben weiterzuentwickeln.

Zum Abschluss der Veranstaltung führte Erik Schleicher die Gäste durch das Zementwerk Allmendingen und gab Einblicke in die Abläufe und Prozesse vor Ort.

Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb bedankt sich bei Schwenk Zement für die Gastfreundschaft, die Einladung und den anregenden Austausch.

Info

ISTE (Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V.)
  • Sitzung ISTE 2
    Die Teilnehmenden der Geopark-Allianz zu Gast auf dem Werksgelände von Schwenk Zement in Allmendingen. Der Standort besteht seit 1889 und ist der älteste Produktionsstandort des Unternehmens. Gemeinsam mit dem Werk in Mergelstetten bildet er die Werksgruppe Süd. In Allmendingen kommt unter anderem eine neuartige Entstickungsanlage zur Emissionsminderung zum Einsatz.
  • Sitzung ISTE
    Beim Treffen der Geopark-Allianz standen neben dem Austausch über gemeinsame Projekte auch die Einblicke in die Arbeit und die Produktionsstandorte der Rohstoffindustrie auf dem Programm. (v.l.) Dr. Markus Schauer, Günther Müller, Iris Bohnacker, Ulrich Ruckh, Erik Schleicher, Thomas Beißwenger, Sabine Schädle, Frederic Blau, Horst Krause.