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Falkensteiner Höhle, Grabenstetten

Falkensteiner Höhle (Reiner Enkelmann)Die Falkensteiner Höhle ist eine der bekanntesten, längsten Höhlen der Schwäbischen Alb. Sie ist auf über 5.000 m Länge erforscht. Ihr mächtiges Höhlenportal öffnet sich in der Unteren Felsenkalk-Formation des Oberjura. Da es sich bei der Falkensteinerhöhle um eine Wasserhöhle handelt, ist die Befahrung durch den Höhlenbach (Ursprung der Elsach) und mehrere Syphons erschwert und nur geübten Höhlentauchern möglich. Der vordere Höhlenbereich ist bis auf ca. 150 m Länge begehbar. Bei starken Regenfällen und Schneeschmelze kann es zur Überflutung des Eingangsbereiches der Höhle kommen, sodass dieser auf über 20 m Länge vollständig unter Wasser steht.

Wichtiger Hinweis:
Der stark schwankende Wasserstand in der Höhle ist für Laien schwer einzuschätzen. Im komplexen Karstsystem verändert sich der Wasserstand in der Höhle oft zeitverzögert, sodass auch nach nur einem kleinen Regenguss die Elsach in Minuten zu einem reißenden Bach anwachsen kann. Immer wieder, zuletzt im Juli 2019, passiert es dass Besucher in der Höhle aufgrund eines steigenden Wasserstandes eingeschlossen werden. Deshalb ist seit April 2018 das Begehen der Höhle nach der ersten Verengung, ca. 20 m nach dem Eingang, verboten.

Ausnahmegenehmigungen (für/ oder in Begleitung durch erfahrene Höhlenforscher) können beim Bürgermeisteramt Grabenstetten 10 Tage vor der geplanten Begehung beantragt werden.

Informationen über die aktuellen Wetterverhältnisse gibt die Falkensteiner Wetterseite der ARGE Grabenstetten.

    Die Falkensteiner Höhle
    ist Geopoint seit 2019