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Historienweg Veringenstadt

 Der Rundweg wurde 1977 erbaut und 2017 neu eröffnet. Er erzählt an fünf Stationen Interessantes zu den Themen Bohnerzabbau, Schwammriff, historische Siedlungsstellen, Hutewald und Lesesteinwall.

Flyer Historienweg / Kinderflyer Historienweg

 

 


Die Bohnerzgruben an der Station "Erzgruben"
wurden 2019 als Geopoint ausgezeichnet

 

 

Was ist Bohnerz?

Auf der Bohnez aus Liptingen (Enkelmann)Schwäbischen Alb findet man an manchen Stellen braunrote, oft bohnenförmige, Kügelchen in der Erde.
Häufig  kommen sie in Karstspalten vor und sind von rötlichem oder gelblichbraunem sog. Bohnerzlehm umgeben. Wie der Name schon sagt, bestehen sie überwiegend aus Eisenerz, dem Mineral Goethit (Brauneisen).  Diese Bildungen sind die Rückstände einer intensiven Verwitterung der Oberflächengesteine im Zeitalter der Oberkreide/ des Alttertiärs vor ca. 65 -60 Mio. Jahren. Zu dieser Zeit war die Alb Festland und es herrschte tropisches Klima.

Aufgrund des hohen Eisengehaltes (bis über 40%) wurde Bohnerz schon in der Zeit der Kelten abgebaut und ist die Grundlage der Eisenverhüttung und damit der metallverarbeitenden Industrien auf der Schwäbischen Alb. Abbaugruben, sog. „Pingen", zeugen noch heute in den Wäldern davon.