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Der Geopark wurde von der UNESCO evaluiert

Gruppenfoto am Ende der EvaluationUNESCO Global Geoparks werden regelmäßig evaluiert und auf ihre Weiterentwicklung überprüft. Mit dem UNESCO-Siegel sind Pflichten und Zielsetzungen verbunden. Diese Vorgaben gilt es auf den Weg zu bringen und zu erfüllen. Die Begutachtung fand nun im Geopark Schwäbische Alb statt.

Vom 25. bis 28. September 2021 besuchten zwei Vertreter*innen aus einem spanischen und einem italienischen Geopark die Alb, um den UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb zu evaluieren. Aufgabe der Geschäftsstelle war es, die Arbeit und die Projekte des Geoparks der vergangenen Jahre vorzustellen.

Im Rahmen einer dreitägigen Exkursion waren die Prüfer*innen in verschiedenen Landkreisen auf der ganzen Alb unterwegs und besuchten Infostellen, Geopoints und Schauhöhlen. Sie machten sich ein umfassendes Bild von den zahlreichen Projekten des Geoparks, wie beispielsweise das viel beachtete SDG-Geocaching-Projekt im Landkreis Reutlingen.

In Gesprächen mit Landräten und Bürgermeistern, Wissenschaftler*innen, Touristiker*innen, Schauhöhlenbetreibern, Landschaftsführer*innenn sowie Multiplikator*innen aus dem Geopark-Schulen-Netzwerk konnten sich die Evaluatoren vom Potential des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb überzeugen. Die Prüfer*innen waren von der engen Netzwerkarbeit mit den zahlreichen Partnern des Geoparks und der großen, vielseitigen Gebietskulisse beeindruckt.

2017 wurde der Geopark mit einer gelben Karte angemahnt und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen. Diese hat der Geopark umgesetzt und seine Zukunftsvision dargelegt. Die Entscheidung, ob der Geopark seine UNESCO-Auszeichnung behalten darf und damit Baden-Württemberg seinen einzigen UNESCO Global Geopark, wird die UNESCO Anfang 2022 treffen.

 

Das Projekt wurde mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert