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Turm-Baustelle als Fenster in die Erdgeschichte

 Der Turm in Rottweil, mit dem das Unternehmen Thyssenkrupp seine Aufzugstechnologie testet, hat die höchste Besucherplattform Deutschlands in 232 Metern Höhe. Von dort lässt sich die schwäbische Schichtstufenlandschaft in einmaliger Weise erfassen und bestaunen.

Aber nicht nur der Ausblick in luftiger Höhe, sondern der Einblick in die tiefen Gesteinsschichten ist spannend. Davon erzählt eine Ausstellung, die mit zwei Vorträgen am 7. November um 19 Uhr feierlich im holcim-Werkforum, einer Infostelle des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb, eröffnet wird. Sie trägt den Titel "Paläontologie trifft Betonkunst".

Unter anderem berichtet Norbert Wannenmacher, Geologe und Sammler von den Fossil- und Gesteinsfunden, die er während der Bauphase rund um den Turm bergen konnte. Die Funde geben Aufschluss über die wechselvolle Geschichte zur Zeit des Lettenkeupers der Trias vor 238 Millionen Jahren.

Gebaut wurde der Turm aus tausenden Tonnen Beton mit Zement, der aus den Juragesteinen rund um Dotternhausen gewonnen wurde.

Näheres im Flyer.