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Nationale GeoParks

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Grafik Amonit Nationale Geoparks


Das Prädikat „Nationaler GeoPark“ wird von der GeoUnion (ehmals Alfred-Wegener Stiftung) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben. Es steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Großräumige Landschaften, die besondere naturräumliche und geologische Verhältnisse aufweisen und die sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region einsetzen, können das Gütesiegel erhalten. Das Prädikat ist keine gesetzliche Schutzkategorie und bringt daher keine Restriktionen für die Region mit sich. Vielmehr bietet es die Chance, das Profil der Schwäbischen Alb zu schärfen und bundesweit bekannt zu machen.

Kolbinger HöhleNationale GeoParks sind besonders ausgewiesene Räume, in denen die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die Gestalt der Erdoberfläche, für die Verteilung natürlicher Ressourcen, aber auch für die Landnutzung sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte bewusst und erlebbar gemacht wird.

Seit den 1990er Jahren gibt es weltweit eine Bewegung zur Ausweisung von Geoparks. In Deutschland wurde diese Idee im Jahr 2002, dem "Jahr der Geowissenschaften", aufgenommen und wird seitdem besonders befördert.
Die Schwäbische Alb wurde im Jahr 2002 mit dem Label Nationaler GeoPark ausgezeichnet.

Bis zum Februar 2010 wurden 13 Geoparks in Deutschland als  Nationale Geoparks zertifiziert. Neben dem Geopark Schwäbische Alb sind dies:  
Mecklenburgische Eiszeitlandschaft


Geopark Harz.Braunschweigerland.Ostfalen


Geopark Bergstrasse-Odenwald


Geopark Vulkanland Eifel 


Geopark Ries


Geopark Ruhrgebiet


Eiszeitland am Oderrand


Inselsberg-Drei Gleichen

Kyffhäuser


Muskauer Faltenbogen


TERRA.vita


GrenzWelten

Weitere Informationen unter:


Nationale Geoparks

http://www.geo-union.de/

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