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Grafik Amonit Geologische Highlights der Schwäbischen Alb

Blautopf
Der Blautopf – eine Karstquelle von unendlicher Schönheit. Seine einmalige Lage im felsigen Talkessel von Blaubeuren macht ihn zu einem der  beliebtesten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. Als Nationaler Geotop ausgezeichnet zieht der 21 m tiefe Quelltopf mit seiner blauen bis türkisgrünen Farbe immer wieder Menschen in seinen Bann.
Kontakt:
Stadtverwaltung Blaubeuren, Rathaus, Karlstraße 2, 89143 Blaubeuren
Telefon 07344 - 96690, info@blaubeuren.de, www.blaubeuren.de

Oberes Donautal
Zwischen Fridingen und Sigmaringen durchbricht die Donau die Schwäbische Alb. Dadurch ist eine der wohl schönsten Landschaften Baden Württembergs entstanden - das Obere Donautal. Schroff aufragende Felsen aus weißem Jura, zwischen denen sich die in diesem Abschnitt noch recht wilde Donau durchschlängelt, prägen die Landschaft. Entlang des Tales erstrecken sich herrliche Rad- und Wanderwege. Von den Höhen der Felsen bieten sich immer wieder faszinierende Blicke über das Tal und seine Umgebung, bei guter Sicht bis zu den Alpen.
Kontakt:
Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH, Bahnhofstraße 123, 78532 Tuttlingen
Telefon 07461 - 7801675, info@donaubergland.de, www.donaubergland.de

Donauversickerung
Zwischen Immendingen und Möhringen sowie bei Fridingen versickert Wasser der Donau an verschiedenen Stellen flächig im Flussbett. Das Donauwasser tritt im rund zwölf Kilometer entfernten Aachtopf wieder aus. Es fließt sodann als Radolfzeller Aach bei Radolfzell in den Bodensee. Somit fließt ein Teil des Donauwassers auch in den Rhein. Diese geografische Situation ist eine markante Besonderheit der großen Europäischen Wasserscheide, welche die Einzugsgebiete der Nordsee und des Schwarzen Meeres trennt.
Kontakt:
Gemeindeverwaltung Immendingen, Schlossplatz 2, 78194 Immendingen
Telefon 07462 - 24-0, gemeindeverwaltung@immendingen.de, www.immendingen.de

Höhlen im Lonetal
Der Hohlenstein-Stadel bei Lindenau gilt als die schönste und größte aller Lonetalhöhlen, hier wurde der sogenannte „Löwenmensch“ entdeckt, eine 32.000 Jahre alte Figur aus Mammutelfenbein geschnitzt.
Das Fohlenhaus bei Bernstadt, ein imposantes Felsenwerk aus der Jurazeit mit zwei kleinen Hohlräumen gleicht aufgrund seiner Gestalt einem jungen Pferd. Die Bocksteinhöhle bei Öllingen brachte zahlreiche Werkzeugfunde des Neandertalers hervor. In der Nähe liegt die Vogelherdhöhle, einer der bedeutendsten Fundorte eiszeitlicher Kunst.
Kontakt:
Stadt Langenau, Kulturamt, 89129 Langenau
Telefon 07345 - 9622144, touristik@langenau.de, www.lonetal.net

Laichinger Tiefenhöhle
Die tiefste begehbare Schauhöhle Deutschlands
Keine Höhle zeigt die Verkarstung der Alb, die Stockwerksbildungen und den Gesteinsaufbau eindrucksvoller als die Tiefenhöhle. Sie ist die tiefste begehbare Schauhöhle Deutschlands. Insgesamt ist das komplizierte labyrinthartige Höhlensystem mit seinen stollenförmigen Gängen, Schächten und Höhlenhallen etwa 1.200 m lang und bis zu 80 m tief. Besucher gelangen bis auf 55 m Tiefe. Der Führungsweg ist etwa 320 m lang.
Kontakt:
Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V., Postfach 1367, 89146 Laichingen
Telefon 07333 - 5586, info@tiefenhoehle.de, www.tiefenhoehle.de

Wimsener Höhle
Die einzige mit dem Kahn befahrbare Wasserhöhle Deutschlands
Eine der Hauptattraktionen im GeoPark ist die Wimsener Höhle. Sie ist die einzige mit dem Kahn befahrbare Wasserhöhle Deutschlands – 70 m weit kann man hier ins Erdinnere fahren. Mit ihrer heute bekannten Länge von über 725 m entstand sie in den Oberen Massenkalken des Oberjura durch den Höhlenbach.
Kontakt:
Wimsener Höhle, Wimsen 1, 72534 Hayingen-Wimsen
Telefon 07373 - 915260, info@wimsen.de, www.wimsen.de

HöhlenErlebnisWelt Gingen-Hürben
Mit 587 m ist die Charlottenhöhle eine der längsten Schauhöhlen Süddeutschlands. Vor langer Zeit durch die Kraft des Wassers geschaffen, entstand in vielen tausend Jahren ein wahres Wunderwerk an Tropfsteinen. Die HöhlenErlebnisWelt rund um die Höhle bietet mit großzügigem Spielgelände, Erlebnismuseum und Höhlen- Haus das ideale Ziel für einen unvergesslichen Familienausflug.
Kontakt:
HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben, Lonetalstr. 61, 89537 Giengen-Hürben
Telefon 07324 - 987146, hoehlenerlebniswelt@giengen.de, www.charlottenhoehle.de

Tiefer Stollen Aalen
Ein Highlight ist die Einfahrt mit der Grubenbahn in die riesigen Sandsteinhallen. Beim 800 m langen Rundgang durch die Stollen zeigt sich, unter welchen Mühen die Bergleute früher das Erz abbauten. Weitere Abenteuer unter Tage bieten die zahlreichen Sonderführungen durch stillgelegte Abbaubereiche.
Kontakt:
Besucherbergwerk Tiefer Stollen, Erzhäusle 1, 73433 Aalen
Telefon 07361 - 970280, tiefer-stollen@aalen.de, www.bergwerk-aalen.de

Steinheimer Becken
Meteorkrater mit Museum, Lehrpfad, Wanderweg und Radweg
Bild: E. StabenowVor 15 Millionen Jahren wurde unser Landstrich vom Einschlag zweier
Meteoriten erschüttert. Hinterlassen haben sie einen Krater auf der Ostalb in Steinheim und im Ries. Anschaulich sind die erdgeschichtlichen Vorgänge im Museum erläutert. Auf Wanderschaft geht es auf dem geologischen Pfad oder dem Meteorkraterweg. Wer es sportlicher liebt, radelt auf dem Radweg von Krater zu Krater ins Nördlinger Ries. Tourenbeschreibungen unter www.landkreis-heidenheim.de, Tourenportal.
Kontakt:
Gemeinde Steinheim, Hauptstraße 24, 89555 Steinheim
Telefon 07329 - 9606-0, info@steinheim-am-albuch.de, www.steinheim-am-albuch.de

Nusplinger Plattenkalk
Geologischer Lehrpfad und Klopfplatz
Der weltbekannte Nusplinger Plattenkalk und die wissenschaftliche Ausgrabung der hier gefundenen, hervorragend erhaltenen Fossilien stehen im Mittelpunkt des etwa 10 km langen geologischen Lehrpfades. Er führt zurück in die Jurazeit und bietet 12 Stationen mit aufwändig gestalteten Infotafeln.
Kontakt:
Rathaus Nusplingen, Marktplatz 8, 72362 Nusplingen
Telefon 07429 - 9310920, info@nusplingen.de, www.nusplingen.de

Jurafangowerk Bad Boll
Schwefelwasser, Thermalwasser und Jurafango sind die drei Bad Boller ortsgebundenen Heilmittel. Im Jurafangowerk wird in einer „antiken“ Mühle der Posidonienschiefer zu Fango zermahlen. Im nahen Schieferbruch besteht die Möglichkeit, nach Fossilien zu suchen. Von April bis Oktober werden am 1. und 3. Freitag-Nachmittag Geologie- Erlebnistage angeboten, mit der Möglichkeit Fango-Produkte zu erwerben.
Kontakt:
Dr. R. Heberer Naturheilmittel GmbH, Reuteweg 6, 73087 Bad Boll
Telefon 07164 - 902963, info@dr-heberer.de, www.erlebnisgeologie.de

Mössinger Bergrutsch
1983 ereignete sich am Mössinger Albtrauf der größte Bergrutsch Baden-Württembergs. Er hinterließ eine Urlandschaft aus der sich erst nach und nach eine faszinierende neue Natur entwickelte. Der einzigartige Bergrutsch steht seit 1988 unter Naturschutz und wurde 2006 zum „Nationalen Geotop“ erklärt. Er kann selbständig auf den ausgeschilderten Wegen durchwandert werden. Oder man erfährt bei einer Erlebnisführung die erdgeschichtliche Entwicklung der Schwäbischen Alb im Zeitraffer.
Kontakt:
Stadt Mössingen, Freiherr-vom-Stein-Straße 20, 72116 Mössingen
Telefon 07473 - 370-121, tourismus@moessingen.de, www.moessingen.de

Ipf
Nähert man sich Bopfingen, aus welcher Richtung auch immer, fällt einem sofort der 668 Meter hohe kegelförmige Berg, der Ipf, das Wahrzeichen Bopfingens ins Auge. Der Ipf ist der östlichste Ausläufer der Schwäbischen Alb und besteht aus Braun- und Weißjuraschichten. Die ersten Zeugnisse einer Siedlungstätigkeit auf dem Ipf reichen zurück bis in die späte Jungsteinzeit und frühe Bronzezeit. Am westlichen Riesrand befinden sich auffallend viele archäologische Fundstellen der Eisenzeit, zu denen die bekannte große hallstattzeitliche Grabhügelgruppe bei Meisterstall, die keltische Viereckschanze bei Jagstheim oder der Goldberg mit seinen verschiedenen prähistorischen Besiedlungsphasen zählen.
Infos: www.bopfingen.de

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Entdeckerkarte

Unsere Entdeckerkarte mit vielen weiteren geologischen Highlights im GeoPark Schwä-bische Alb gibt es hier zum Download (pdf)



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