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Burkhardtshöhle, Westerheim

 Die Höhle wurde 1933 entdeckt, und ist eine der wenigen am Nordrand der Schwäbischen Alb gelegenen altsteinzeitlichen Fundstellen. Benannt wurde die Höhle nach dem Geislinger Heimatforscher Burkhardt. In den Jahren 1933-34 wurden von G. Riek bei Grabungen Werkzeuge aus dem Magdalénien gefunden. Weil in der Höhle Munition gelagert war, wurde sie im Frühjahr 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Noch heute zeugen die gewaltigen Felstrümmer von der Größe des Höhlendachs.

Die Höhle ist 300 m talabwärts vom Steinernen Haus, gegenüber der Schertelshöhle, zu finden. Für die Naturhöhle gilt das Betretungsverbot zwischen dem 1.10. - 31.3. (§ 39 BNatSchG.)

Die Burkhardtshöhle ist ein Geopoint seit September 2016.