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Seeburger Kalktuffbarre

 In der Ortsmitte von Seeburg ist der obere Bereich einer Kalktuffbarre sichtbar, die ehemals als natürlicher Damm den Fischbach aufstaute und einen bis zu 8 m tiefen und 1 km langen Stausee schuf. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde ein Stollen durch die Tuffbarre getrieben, um den See zu Gunsten der Fischerei periodisch zu entwässern. Im Jahr 1821 wurde der See zur Baulandgewinnung endgültig abgelassen. Der Seeburger Kalktuff wurde abgebaut und als Baumaterial verwendet. So kann man heute an vielen repräsentativen Gebäuden den Seeburger Kalktuff bewundern. Dazu gehören zum Beispiel das Stuttgarter Schloss und auch das Straßburger Münster.

Kalktuffbarre Seeburg