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Höllsternquelle bei Gutenberg

 Die Höllsternquelle tritt zwischen den wasserdurchlässigen „Wohlgebankten Kalken“ (Oberjura b) und den wasserstauenden Impressamergeln (Oberjura a) als Schichtquelle am Fuß der Talflanke aus. Ein Teil des Quellwassers stammt aus dem 3 km nördlich gelegenen Schopflocher Moor. Von 1934 – 1962 diente die Höllsternquelle als Brunnenstube für die Wasserversorgung von Krebsstein auf der wasserarmen Albhochfläche.

Wenige Meter oberhalb der Höllsternquelle liegt der Höllsternbröller, eine sehr enge, auf 350 m Länge erforschte Höhle. Heute speist deren Wasser die tiefer liegende Höllsternquelle. Liegt der Karstwasserspiegel hoch, schießt aus dem Höllsternbröller das überlaufende Wasser tosend („brüllend“) heraus.

Die Höllsternquelle ist seit April 2017 ein Geopoint.