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Pferdchen, Fundort: Vogelherd (Hildegard Jensen, Universität Tübingen)

Übersichtskarte

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 Archäologische Highlights im Geopark

In den Höhlen der Schwäbischen Alb im Achtal und im Lonetal wurden weltbedeutende Funde entdeckt - die ältesten Kunstwerke der Menschheit, fast 40.000 Jahre alt! Gut hineinversetzen in das Leben der ehemaligen Albbewoner, von den Eiszeitjägern bis hin zu den Kelten und Römern, kann man sich am besten an den Fundorten und in mehreren Museen.

Eiszeitkunst - die ältesten Kunstwerke der Menschheit
Mit ihren Höhlen verfügt die Schwäbische Alb über einzigartige Archive der Kulturgeschichte. Weltbedeutende Funde wurden in den Höhlen im Achtal und im Lonetal entdeckt - die ältesten Kunstwerke der Menschheit! Aus Mammutelfenbein und Tierknochen schufen die frühen Steinzeitmenschen Figuren und Instrumente.
Die aufsehenerregendsten Funde und ältesten Kunstwerke der Menschheit sind die fast 40.000 Jahre alte Venus aus dem Hohle Fels im Achtal, der legendäre Löwenmensch aus dem Hohlenstein im Lonetal oder das Pferdchen, das Mammut und viele weitere Figürchen aus den Höhlen im Ach- und Lonetal . Auch einstige Werkzeuge und Reste der Jagdbeute zeugen hier vom frühen Leben auf der Alb.

Kelten auf der Schwäbischen Alb
Zwischen dem 8. und 5. Jahrhundert v. Chr. zogen immer mehr Kelten auf die Alb. Die ersten Hügelgräber entstanden. Menge und Qualität der Grabbeigaben - vor allem Schmuck und Waffen - zeigen: Den Leuten ging es gut. Die schönsten Funde machte man in den Fürstengräbern bei der Heunenburg nahe Hundersingen. Man rechnete nun auch mehr und mehr mit Feinden. Auf dem Ipf bei Bopfingen entstanden Wälle, Gräben und ein Ringwall als Befestigung. Es entstanden Viereckschanzen und die Kelten legten sogar schon ganze befestigte Städte an - beispielsweise das Oppidum Elsachstadt bei Grabenstetten.

Limestor Dalkingen (Ostalbkreis)Römer und Limes
Nach der Chinesischen Mauer ist der Limes das längste Bodendenkmal der Welt. Auf einer Länge von insgesamt 550 Kilometer war der Limes in der Antike die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesverbänden und verlief quer durch Deutschland. Im am GeoPark beteiligten Ostalbkreis liegen  59,4 Kilometer dieser Strecke. Im Juli 2005 wurde der Limes in Deutschland in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

 

 

Hohlenstein Stadel (Reiner Enkelmann)

Fundstellen der Eiszeitkunst

In einigen Höhlen des GeoParks im Ach- und Lonetal wurden die ältesten Kunstwerke der Menschheit gefunden. Die wunderschöne Naturlandschaft der charakteristischen Albtäler ist an sich

Fundstellen der Eiszeitkunst

Weitere Infos zu 

Freilichtmuseum Hechingen Stein

Eine der größten und besterhaltenen römischen Gutsanlagen des 1. - 3. Jahrhunderts n. Chr. Mehrere Gebäude wurden ausgegraben und sind teilweise rekonstruiert. So kann man das Hauptgebäude, das Bad, den Tempelbezirk, das Mühlengebäude, das Tor zur Gutsanlage sowie eine Schmiede sehen. www.villa-rustica.de

Heidengraben

Mit einer Gesamtfläche von 1.662 Hektar ist das Oppida Heidengraben die größte bekannte stadtähnliche keltische Ansiedlung Mitteleuropas. Keltenmuseum Heidengraben in Grabenstetten sind Teile der Grabungsfunde zu besichtigen. www.kelten-heidengraben.de

Limesmuseum Aalen

Hier erfährt man alles über die römische Kultur und das Leben der Römer: Vom Leben der einfachen Leute, vom Dienst der römischen Soldaten und den Triumphen der römischen Kaiser. Originalfunde wie Kaiserstatuen, Waffen und Ausrüstungsteile oder die Grundmauern römischer Gebäude lassen die Zeit der Römer lebendig werden. www.limesmuseum.de

Freilichtmuseum Heuneburg

Die Befestigung der Heuneburg ist das älteste massive Lehmbauwerk nördlich der Alpen. Über 2500 Jahre haben sich hier an der oberen Donau bei Hundersingen Reste einer keltischen Höhensiedlung erhalten. In den vergangenen Jahren wurde ein Teil dieser einmaligen Anlage rekonstruiert und als Freilichtmuseum ausgebaut. www.heuneburg.de

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Die Höhlen rund um Blaubeuren gehören zu den bedeutendsten archäologischen Fundstellen weltweit. Schon vor mehr als 50.000 Jahren lebten Neandertaler in dieser karstigen Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Wildpferd aus der Vogelherdhöhle (Hildegard Jensen, Uni Tübingen)

Älteste Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit

Zu den ältesten Kunstwerken und Musikinstrumenten der Menschheit zählen die auf der Schwäbischen Alb, in der Gegend von Blaubeuren, Ulm und Niederstotzingen gefundenen Elfenbeinfiguren und Flöten. Sie

Älteste Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit

Weitere Infos zu 

Limestor Dalkingen (Ostalbkreis)

Limestor Dalkingen

Das Limestor bei Dalkingen ist ein einmaliges Bauwerk an der gesamten Limesstrecke zwischen Rhein und Donau. An dieser Stelle, wo ein wichtiger Verkehrsweg nach Norden den Limes überschreitet, errichteten die Römer zunächst einen einfachen Wachturm und später ein etwa 15 x 15 m großes Torgebäude, das wohl den Limesdurchgang überwachte. www.limestor-dalkingen.de

Wildpferd aus der Vogelherdhöhle (Hildegard Jensen, Uni Tübingen)

Museum im Schloss Hohentübingen

Zu den berühmtesten Ausstellungsstücken der Universität Tübingen im Schlossmuseum Hohentübingen zählen die „Vogelherd-Figuren". Sie gehören zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit überhaupt. www.uni-tuebingen.de/museum-schloss/aeltere.html

Löwenmensch aus dem Hohlenstein Stadel (T. Stephan, Ulmer Museum)

Höhle des Löwenmenschen

In der Höhle des Löwenmenschen in Rammingen-Lindenau, erhält man einen ersten Eindruck der Lonetal-Höhlen, wo die ältesten Kunswerke der Menschheit gefunden wurden.

Höhle des Löwenmenschen

Weitere Infos zu 

Mammut aus der Vogelherdhöhle (Hildegard Jensen, Uni Tübingen)

Archäopark Vogelherd

Begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Spurensuche und schärfen Sie Ihre Sinne. Folgen Sie spannenden Erzählungen und erleben Sie steinzeitliche  Archäopark Niederstotzingen