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Grafik Amonit Gesteine und Fossilien des Jura

Der Albtrauf und die Albhochfläche bestehen aus den hellen Kalksteinen des Oberjura. Dieser wurde in einem sauerstoffreichen Meer abgelagert und ist charakterisiert durch viele Riffe, die heute als helle Felsen landschaftsprägende Elemente des Albtraufs sind. Der Mitteljura bildet den Hangfuß der Schwäbischen Alb und streicht teilweise weit in die Albtäler hinein. Die sandig-tonigen Mergel erhalten ihre braune Farbe durch einen recht hohen Gehalt an Eisen. Die eisenoolithischen Horizonte wurden in früheren Zeiten an manchen Orten (z.B. in den Gegenden von Geislingen und Aalen) bergmännisch abgebaut.Der Unterjura streicht im Vorland der Schwäbischen Alb aus und nimmt weite ebene Flächen ein. Die Gesteine des Unterjura sind Tonschiefer und werden durch einen hohen Gehalt an organischer Substanz und Pyrit gefärbt.

Die Fossilien des „Jurassic Geoparks Schwäbische Alb“ haben teilweise weltweite Bedeutung. Zu den herausragenden Fundstellen gehören der Posidonienschiefer von Holzmaden und Dotternhausen (im Unterjura) mit Funden von Meeressauriern, Flugsauriern und zahlreichen, teilweise riesigen Seelilienkolonien (v. a. in Holzmaden) sowie die Funde im Nusplinger Plattenkalk, wo neben Meeres- und Flugsauriern Meerengel (fossile Haie) beispielhaft erwähnt werden müssen. Neben diesen herausragenden Fundorten sind in vielen Jurasedimenten Fossilien enthalten, die an vielen Stellen aus dem Boden herauswittern.

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