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Die geologische Ausstattung des GeoParks Schwäbische Alb hat nicht nur
die Entwicklung der einzigartigen und touristisch interessanten
Naturlandschaft zur Folge, sondern dient auch der
Rohstoffgewinnung. Vor allem die reinen Kalke des Weißen Jura werden auf
der Schwäbischen Alb vieler
Orts abgebaut und finden in erster Linie in der Zementherstellung oder als Straßenschotter Verwendung. Große Steinbrüche gibt es zum Beispiel in Schelklingen, bei Grabenstetten oder nahe Dotternhausen. Damit der Rohstoffabbau möglichst im Einklang mit der Natur erfolgt, kooperieren die Abbaubetriebe/die Mitglieder des ISTE (Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V.) seit 2000 mit dem NABU.
Im Rahmen dieser Kooperation wurden Exkursionen in Abbaustätten durchgeführt, die die dortige biologischen Vielfalt durch erfolgreiche Rekultivierung
und Renaturierung zeigen. Spannende Ausschnitte einer Exkursion in den Steinbruch Vohenbronn bei Schelklingen gibt es jetzt auf youtube.
Ein weiteres Video zeigt eine Ökokonto-Maßnahme vor den Toren des Zementwerks Dotternhausen, die vom ISTE und vom NABU unterstützt wird. Seit 2011 ist
in Baden-Württemberg die Ökokonto-Verordnung in Kraft. Dadurch können
vorgezogene Maßnahmen bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft
als Kompensationsmaßnahm